Eine Ära geht zu Ende

Im Januar 2002 übernahm Familie Fock aus Heilbronn das Hotel-Restaurant Württemberger Hof in Möckmühl. Der Koch Peter Fock hatte zuvor zusammen mit seiner Ehefrau Petra, einer gelernten Hauswirtschaftsleiterin, 18 Jahre lang zwei Gaststätten im Heilbronner Raum geführt.

 

Nun geht Ende Januar 2022 nach genau 20 Jahren eben diese Ära zu Ende. Zu diesem Zeitpunkt sagen die Eheleute Fock ihren Gästen adieu und übergeben das gutbestellte Haus, das weit über die Grenzen von Möckmühl hinaus einen hervorragenden Ruf genießt, dem neuen Eigentümer Michael Müller aus Möckmühl-Ruchsen. Herr Müller ist aktuell in Gesprächen mit potenziellen Pächtern, die das Restaurant mit deutscher Küche weiterführen wollen.

In den 20 Jahren hat sich im „WüHo“, wie ihn einige Stammgäste liebevoll bezeichnen, einiges getan und viel verändert. So wurde damals noch vor der Eröffnung eine neue und moderne Edelstahl-Gastroküche, 4 Kühlhäuser und eine neue Zapfanlage eingebaut, um ein professionelles und effektives Kochen und Bewirten auch für große Gesellschaften zu ermöglichen.

 

Peter Fock brachte in den folgenden Jahren sämtliche Gästezimmer auf einen modernen Stand. So verfügen mittlerweile alle Zimmer über ein eigenes Bad, Sat-TV und einen kostenlosen W-LAN-Zugang. Der einladende Gastraum wurde gemütlich modernisiert und neu eingerichtet. Auch der Saal wurde vergrößert und mit moderner Lichttechnik hell gestaltet. Ebenso das gemütliche Nebenzimmer, das sehr stilvoll eingerichtet wurde.

 

Der komplett neu gestaltete Außenbereich lädt mit seinem rustikalen Biergarten und der überdachten Terrasse im Sommer zum Verweilen und Genießen ein.

Auch die Speisekarte des Restaurants wurde immer wieder den Vorlieben der Gäste angepasst. Liebhaber der schwäbischen Küche genossen Zwiebelrostbraten, Maultaschen, hausgemachte Spätzle und Peters Kartoffelsalat, um nur Einiges zu nennen.

 

Besonders beliebt bei den Gästen waren auch die saftigen Steakvariationen und das große Salatbuffet.

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Auch die Getränkekarte bot die ein oder andere Überraschung für die Gäste.

Je nach Saison ließ es sich die Chefin des Hauses nicht nehmen, ihre Gäste mit selbstgemachtem Holunderblütensirup und Sekt zu überraschen.

 

Auch an Events hat es nicht gefehlt. So wurde 5-mal ein zünftiger bayerischer Abend und 1 Weinherbst im Bier- und Weingarten veranstaltet. Auch saisonale Aktionen wie Spargel- Wild- und Schnitzelwochen begeisterten die Gäste.

 

Besonders vermissen werden einige Stammgäste die legendären saure Nieren und saure Kutteln Essen.

 

Dankbar blicken die Focks auf 20 erfolgreiche Jahre zurück. Vor allem freuen sie sich über die Treue ihrer Stammgäste, die sie auch während der Pandemie unterstützt haben, genauso wie über das gute Verhältnis mit ihren Möckmühler und Korber Kollegen.

 

Ganz aus den Augen verlieren werden die Gäste die beliebten Wirtsleute aber nicht.

Familie Fock wird ihren Ruhestand jetzt mit den Kindern und Enkel Emil in
Widdern genießen.

(JE)